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Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen

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Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen - Seite 2 Vide
BeitragThema: Re: Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen   Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen - Seite 2 Empty18.04.18 21:54Eine Antwort erstellen

Herrmann schrieb:
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Das Drama beginnt ja schon, allen Kindern mit ausländischen Wurzeln die Deutsche Sprache beizubringen, der Lehrstoff bleibt erst einmal im Schrank liegen, ich bedauere die deutschen Kinder,
die dort versuchen unangetastet zu bleiben, wie sollen die Kinder da ihren Lehrstoff inhalieren können. Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen - Seite 2 77138
.


Drum fürchte Gott und scheue niemand.
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I am Walter  [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen - Seite 2 Vide
BeitragThema: Re: Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen   Mobbing : Tägliche Demütigung in Berliner Schulen - Seite 2 Empty18.04.18 22:09Eine Antwort erstellen

Der Tagesspiegel berichtet im Rahmen eines Schwerpunkts zu Schulgewalt und Mobbing und hatte Betroffene gebeten, sich zu melden.
Hier einer der Berichte von Betroffenen, aufgezeichnet von Tagesspiegel-Redakteuren:

„Unser Sohn besucht die vierte Klasse einer Schule in Mitte und wird seit dem ersten Schuljahr gemobbt. Er wurde beschimpft, geschlagen und getreten, weil er Deutscher ist. Mitschüler bezeichnen ihn als ‚Schweinedeutscher‘, ‚Schweinechrist‘ und als ‚deutsche Kartoffel‘. Auf seiner Schule sind hauptsächlich Kinder mit Migrationshintergrund. Die meisten sind Muslime.

Wir leben in einem multikulturellen Kiez, wir leben dort gerne, wir haben einen kunterbunten Freundeskreis. Aber dass unser Sohn gemobbt und angegriffen wird, weil er angeblich Schweinefleisch isst, ist für uns einfach unerträglich. Er isst nicht einmal welches, wir sind Vegetarier.

Neben unzähligen Beleidigungen, die er sich täglich anhören muss, wurde unser Sohn eine Treppe hinuntergetreten und mehrmals auf dem Schulhof zusammengeschlagen – teilweise vor den Augen der Lehrer. Er wurde mehr als ein Mal vom Krankenwagen aus der Schule abgeholt.

Einmal musste er ein Wochenende im Krankenhaus bleiben, weil ihm ein Mitschüler so heftig in den Bauch getreten hatte, dass die Ärzte nicht wussten, ob Organe verletzt waren. Ab der dritten Klasse haben wir angefangen, die gewalttätigen Übergriffe bei der Polizei anzuzeigen. Sechs Anzeigen gab es bisher, in nur einem Jahr. Wir wollen das nicht mehr hinnehmen.

Die Täter haben kaum Sanktionen zu erwarten: Die Anzeigen verlaufen im Sand, weil die noch nicht strafmündig sind. Einmal sagte einer, nachdem er unseren Sohn geschlagen hatte: ‚Zeig mich ruhig an, ich bin noch nicht 14.‘ Meist gab es nach solchen Vorfällen nur ein Gespräch mit Sozialarbeitern, es wurde sich artig entschuldigt – und einen Tag später schlägt dasselbe Kind wieder zu.

Unser Sohn sagte einmal zu uns: ‚Mama, ich kann nicht mehr hören, dass die, die das machen, so viel Potenzial haben und eigentlich ganz nett sind. Die spielen jetzt draußen und mir tut alles weh.‘ Da kamen uns die Tränen. Die Polizei hat uns gesagt: ‚Ziehen Sie am besten in einen anderen Bezirk.‘

Unser Sohn ist offen und freundlich, er hat jede Entschuldigung von denen, die ihn geprügelt haben, angenommen. Das wirkt vielleicht naiv, aber er ist einfach so. Seit der dritten Klasse ist er wegen der Angriffe in psychotherapeutischer Behandlung. An der Schule herrscht ein Klima der Gewalt, manche Lehrer trauen sich selbst nicht, einigen Schülern in die Augen zu gucken, weil die Zehnjährigen so schnell in ihrer Ehre verletzt werden. Dass es das gibt, möchte keiner hören: vom Rektor bis zur Schulsenatorin. Ein Schulwechsel wird nicht helfen, glauben wir. Denn das Klientel an den anderen Schulen in unserem Einzugsgebiet ist leider die gleiche.“


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Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten. (Wilhelm Busch)
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