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Der ganz alltägliche Rassismus

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Max van Maier
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BeitragThema: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 6:12Eine Antwort erstellen

Wieder wurden 2 schwere Straftaten begangen. Im Netz schreibt man sich die Finger wund. Medien wie das Schmierenblatt BILD übertreffen täglich ihre eigenen reißerischen Schlagzeilen über den "Schwertmörder" und den "Bahnhofsmörder". In den sozialen Medien, den Foren und in den Kommentarfunktionen der Nachrichtenseiten wird nun wieder gefordert, Ausländer raus, Grenzen zu, alle kriminell diese Flüchtlinge. Natürlich darf das obligatorische" Merkel ist schuld" nicht fehlen.

Es sind 2 unfassbare Verbrechen, die mit der ganzen Härte der deutschen Gesetze geahndet werden müssen. Aber nicht, weil die Täter schwarz oder muslimisch sind. Nein, weil diese Verbrechen einfach nur wahnsinnig grausam sind. Wer Kinder vor einen Zug stößt, Menschen auf offener Strasse mit Messern, Macheten oder was auch immer angreift, der hat es nicht verdient auch nur noch einen einzigen Tag in Freiheit leben zu dürfen.

Zur gleichen Zeit, als die beiden genannten Verbrechen geschahen, gab es auch andere unfassbare Taten in Deutschland. In Kassel wurde ein Mann auf offener Strasse erschossen. Es gab nur kurze Meldungen in den Medien. Diskussionen im Netz? Fehlanzeige! Ein öffentlicher Shitstorm wie zu den Vorfällen in Frankfurt in Stuttgart? Bleibt aus! Warum? Ist dieses Verbrechen nicht weniger grausam? Sollten wir darüber nicht auch diskutieren? Oder bleibt die Diskussion nur deswegen aus, weil ein Deutscher der Täter sein soll?

https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mann-in-kassel-auf-offener-strasse-erschossen-16313081.html



In Jübek wurde eine junge Frau von einem 62-jährigen mit dem Messer ermordet. Da möchte man meinen, jetzt gehts aber los. Messermörder. Ganz "beliebt" das Thema. Doch wieder keine öffentliche Diskussion. Warum nicht? War das "nur" ein deutscher Täter? Dann muss man das natürlich nicht öffentlich diskutieren.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Junge-Frau-in-Juebek-getoetet-62-Jaehriger-in-U-Haft,juebek102.html




In Pelkum wurde eine Frau von ihrem 55-jährigem Ehemann erschlagen. In den Medien wird von stumpfer Gewalteinwirkung gesprochen. Vermutlich wurde die Frau von ihrem Mann zu Tode geprügelt. Jetzt sollte man meinen, hier wäre das Interesse in der Öffentlichkeit groß an einem solch grausamen Verbrechen. Doch niemand stört sich daran. in den öffentlichen Diskussionen ist das keine Zeile wert. Und wieder die Frage: Warum nicht? War der Täter ein Deutscher? Bleibt deshalb der öffentliche Aufschrei aus? Warum ist Merkel diesmal nicht schuld?

https://www.wa.de/hamm/frau-wohnung-grosse-werlstrasse-hamm-pelkum-aufgefunden-ehemann-verhaftet-toetungsdelikt-12878314.html


Es gibt noch viel mehr Verbrechen, die in den letzten Tagen begangen wurden. Von Ausländern, von Deutschen, von Muslimen, von Christen, von Flüchtlingen, von Menschen verschiedenster Religionen und Hautfarben. Diskutiert werden jedoch nur die, die von Nichtdeutschen begangen werden. Bewusst wird hier ein verzerrtes Bild der Realität dargestellt. Passt der Täter nicht ins eigene Weltbild, wird geschwiegen! Das ist der Alltagsrassismus der heute von der bürgerlichen Mitte ausgeht.

Jahn Böhmermann hat das bei Twitter absolut treffend formuliert:

Zitat :
Wenn du dich nur aufregst, wenn der Täter eine Hautfarbe hat, die dir nicht passt, dann bist du kein besorgter Bürger, dann bist du einfach ein Rassist.



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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 6:59Eine Antwort erstellen

Max, ich gebe dir darin recht, dass die Tat das Verbrechen darstellt und nicht die Hautfarbe oder Herkunft eines Menschen. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das habe ich auch noch nie anders gesehen und bestimmt die meisten Cosmoraner auch.
Was die anderen beschriebenen Taten betrifft sind sie zwar nicht weniger schlimm, sie sind nur nicht so spektakulär. Wenn in der Zeitung stünde "Max ißt morgen Gulasch und Sauerkraut" krähte auch kein Hahn danach, äßest du aber eine Katze, wäre das schon eine Meldung wert. Der ganz alltägliche Rassismus 3215

Je mehr und je länger die Menschen aufgehetzt werden, desto mehr brennt sich der Hass ein und irgendwann entläd sich alles und wird zum Selbstläufer, was eine bestimmte Partei auch zu bezwecken scheint.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 8:11Eine Antwort erstellen

Der ganz alltägliche Rassismus 23858 , Hautfarbe macht keinen Mörder, keinen Kinderschänder, keinen Verbrecher...


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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 11:38Eine Antwort erstellen

Hautfarbe macht keine Moerder? In der Republik Suedafrika wurden seit Ende der Apartheid 15.000 weisse Farmen ueberfallen, die Farmerfamilien groesstenteils brutal ermordet.Taeter: zu 90% Zulus, 10% andere Bantus, Hautfarbe zu 100% Schwarz.Die Mordrate am Kap ist 35 auf 100.000. in der USA ist es 5:100.000, in Deutschland 1:100.000.Bei weissen Farmern in der "Regenbogennation" 113:100.000!Die RSA ist ein failed state, rund 400.000 Weisse Leben in Armut, in Blechhuetten, da das Gesetz in RSA bei einer Einstellung einer Person vorsieht erst Schwarze, dann Inder, dann Mischlinge und zuletzt darf ein Weisser gewaehlt warden!
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 11:57Eine Antwort erstellen

Die deutschen Medien sollten auch vielmehr über Verbrechen berichten die von Deutschen im Ausland begangen werden da hört man herzlich wenig .Mich wundert eigentlich warum sich da die Flüchlinge und Migranten die bei uns leben darüber nicht beschweren . Wenn man bedenkt wieviel deutsche IS Kämpfer Verbrechen in Syrien , Irak und Afghaistan begehen dann sind Morde und Vergewaltigungen von Syriern,Irakern oder Afghanen die hier begangen werden Peanuts.
Helfen würde ,wenn man deutschen Kämpfern die Ausreise verbietet und wenn man Ausländischen Verbrechern die Einreise verweigert so würden viele Straftaten verhindert .
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 13:07Eine Antwort erstellen

Der ganz alltägliche Rassismus 308311 @ Hans, ich denke mal, die Wut der Schwarzen auf die Europäer, die ihr Land sich vereinnahmten, Sklaven aus den Einheimischen machten, wenn sie nicht gerade niedergemacht wurden, um an Land und Bodenschätze zu kommen...das hat sich eingeprägt, die Nachfahren haben es immer wieder erzählt bekommen....
die weißen Mörder seinerzeit waren genauso brutal vorgegangen wie die Schwarzen....alles nicht schön...aber ist so.....
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 18:11Eine Antwort erstellen

camina schrieb:
Der ganz alltägliche Rassismus 308311  @ Hans, ich denke mal, die Wut der Schwarzen auf die Europäer, die ihr Land sich vereinnahmten, Sklaven aus den Einheimischen machten, wenn sie nicht gerade niedergemacht wurden, um an Land und Bodenschätze zu kommen...das hat sich eingeprägt, die Nachfahren haben es immer wieder erzählt bekommen....
die weißen Mörder seinerzeit waren genauso brutal vorgegangen wie die Schwarzen....alles nicht schön...aber ist so.....


90 Jahre Unterdrückung und jetzt die Antwort .
https://www.dw.com/de/südafrika-chronik-der-apartheid/a-17583368
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 20:14Eine Antwort erstellen

Nun ja, wenn die RSA unbedingt ein 2.Zimbabwe werden will(95% Arbeitslose) sollen sie ruhig Julius Malema als naechsten Praesident waehlen."Skiet die Boere" (Eschiesst die Buren)ist sein Wahlspruch.Im uebrigen waren die Zulus auch nicht zimperlich als sie die anderen Ngema und San Voelker vertrieben.King Chaka setzte dem Eine Krone auf als er Piet Retief und seinen Sohn ermordete.Piet Retief kam als Abordnung der Buren um mit den Zulus Frieden zu schliessen, unbewaffnet.Wenn ein Sohn des King Chaka starb musste ein Maedchen lebendig neben dem Sohn begraben werden.Aber das alles wird ausgeblendet, jedoch die Geschichtsbuecher erzaehlen die Realitaet.
Apartheid war gewiss nicht Eine gute Regierungsform, es war Unterdrueckung pur.Das berechtigt aber noch lange nicht die naechsten Generationen zu hassen, toeten.Ich selbst habe ein Jahr in der RSA verbracht, in der township Madadeni schlug mir der blanke Hass entgegen, Tag fuer Tag wenn ich zur Schule fuhr.An jeder Ampel wurde mein Auto mit Steinen beworfen, teilweise Backsteine.ICH WAR EIN WEISSER, aber meine Vorfahren waren niemals im suedlichen Afrika!Ich war schlicht Weiss und damit der Feind.

* Madadeni, township von Newcastle, Kwazulu-Natal.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 21:07Eine Antwort erstellen

Hans, der Hass ist zwar teilweise verstehbar, aber natürlich auch da der falsche Weg. Die "edle weisse Rasse" hat viel Schuld auf sich geladen. Egal, ob das in Südafrika, im Sklavenhandel oder bei der Entdeckung Amerikas war. Wer gerade der Stärkere ist, weil er zur größeren Gruppe gehört und die besseren Waffen hat wähnt sich im Recht. Die Besiegten nennt man die Wilden, weil man deren Kultur nicht versteht resp. nicht begreift.

Diese Unterdrückung von Minderheiten zieht sich durch alle Kulturen und gab es schon zu biblischen Zeiten und der Antike, was nicht bedeutet, dass sie dadurch harmloser oder richtiger wird.

Ich glaube wenn wir eine bessere Welt wollen, brauchen wir andere Menschen.
Neulich schrieb ich schon mal, dass der Rassismus in zig Generationen vielleicht aufhört, wenn einmal alles gut durchgemischt ist. Wenn die allgemeine Hautfarbe dann eventuell einen schönen hellbraunen Ton hat, möchte ich noch einmal auf der Erde erscheinen .  Der ganz alltägliche Rassismus 3215
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty03.08.19 21:24Eine Antwort erstellen

Auch das wird nicht funktionieren liebe Heidi, wir sind immer noch die Höhlenmenschen, die alles vertreiben, was nicht zum Stamm gehört, bei der jetzigen Übervölkerung kann man schon sehen, wohin der Weg führt, die Menschheit wird einfach verhungern, wenn es so weiter geht, wie zur Zeit.  Der ganz alltägliche Rassismus 521438 Der ganz alltägliche Rassismus 77138
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 9:46Eine Antwort erstellen

Wir Menschen als sebsternannte Krone der Schöpfung erfreuen uns eines Großhirns, das uns fähig zu rationalen Entscheidungen machen soll. Doch irgendwie stellt uns der Hirnstamm immer wieder ein Bein.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 10:21Eine Antwort erstellen

FreundlicheUserin schrieb:
Wir Menschen als sebsternannte Krone der Schöpfung erfreuen uns eines Großhirns, das uns fähig zu rationalen Entscheidungen machen soll. Doch irgendwie stellt uns der Hirnstamm immer wieder ein Bein.


Sagen wir es mal so: Schon in der Geschichte hat sich der Mensch unterschiedlich verhalten nicht nur Stämme haben sich bekämpft, welches Recht hatten die Nationen wenn sie mit dem Schiff ein Land entdeckt und es als ihr Eigentum ansahen, was hat sich geändert. Ich will Haben ist noch immer dominant. Wir Bezeichnen es nur noch anders
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 10:54Eine Antwort erstellen

Das irrationale Haben-Haben-Geplärre ist kontraproduktiv und stand schon immer dem Fortschritt der Menschheit im Weg.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 11:29Eine Antwort erstellen

ist Wohlstand nichts positives mehr?Denn um Wohlstand zu erreichen muss man Eine gewisse Haben Mentalitaet besitzen.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 11:42Eine Antwort erstellen

Nun ja, wenn Columbus nicht den Mut besessen hätte, wäre er nie nach Amerika gefahren, wie man es heute nennt.
Königreiche brauche viel Geld und Gold, sonst gehen sie pleite, wie man heute sehen kann.   Der ganz alltägliche Rassismus 846235
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 11:46Eine Antwort erstellen

Einseitig erworbener Wohlstand geht nach hinten los, wenn Benachteiligte auch was abhaben wollen. So wird der Aufwand immer verrückter.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 11:54Eine Antwort erstellen

FreundlicheUserin schrieb:
Der ganz alltägliche Rassismus 92457 Einseitig erworbener Wohlstand geht nach hinten los, wenn Benachteiligte auch was abhaben wollen. So wird der Aufwand immer verrückter.
Eben eben, und wenn nichts anderes mehr hilft, dann sprechen die Waffen.  Der ganz alltägliche Rassismus 521438 Der ganz alltägliche Rassismus 77138
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 17:54Eine Antwort erstellen

Angeblich könnten alle Menschen auf der Erde im Wohlstand leben, wenn international nur 5% der Verteidigungshaushalte für humanitäre Zwecke eingesetzt würden.

Das wird nicht gemacht, weil Elend offenbar gewollt ist.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 18:35Eine Antwort erstellen

Dann lassen wir doch einfach mal rein rechnerisch alle Menschen im Wohlstand leben.


Laut sipri betrugen die Militärausgaben 2018 weltweit 1,64 Billionen Euro. 5 % davon sind 82 Milliarden €. Bei rund 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde, würden für jeden Erdenbewohner rund 11 € pro Jahr zur Verfügung stehen. Das wären dann ungefähr 91 cent pro Monat.

Und jetzt frag mal Hans, wie viel Wohlstand sich damit in Namibia, Tansania oder in Sambia finanzieren lässt!
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 18:56Eine Antwort erstellen

Ich sprach von "angeblich". Damit verbürge ich mich nicht für den Wahrheitsgehalt dieser Information.

Allerdings denke ich, dass Du auch der Meinung bist, dass Elend und daraus resultierende Sklavenarbeit ein mächtiger Wirtschaftsfaktor ist.

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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 19:44Eine Antwort erstellen

Natuerlich ist das Eine Milchmaedchenrechnung.Jedoch die global players, besonders in mining, schliessen ihre Minen nach Gutduenken, haben inzwischen neue exploriert.Die Beschaeftigten bekommen ein "package" und sind fortan arbeitslos.Dieses package reicht paar Monate und das wars.Da tun sich besonders Glencore und Anglo American hervor.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 20:24Eine Antwort erstellen

Izinyoka schrieb:
ist Wohlstand nichts positives mehr?Denn um Wohlstand zu erreichen muss man Eine gewisse Haben Mentalitaet besitzen.
Nein Hans, das klingt dann doch ein bisschen nach Neiddebatte. Was ist überhaupt Wohlstand, das sieht hier im Forum sicherlich jeder anders.

Ein kleines Endreihenhaus, eine ausreichende Rente, von der man auch noch etwas sparen kann, sind für mich schon ein gewisser Wohlstand und das ganz ohne Wohlstandsgen Der ganz alltägliche Rassismus 3215 , sondern harte Arbeit, die zu der Rente führten.

Das bedeutete viele Bereitschaftsdienste auch an schönen Sommertagen, an denen andere vielleicht auf der Terrasse saßen und gegrillt haben oder an Weihnachtstagen in der Nacht aufstehen und polytraumatisierte Verunfallte versorgen oder Lebensmüden den Magen spülen usw

Damit will ich jetzt nicht jammern,  sondern nur sagen: "Von nichts kommt nichts" von wegen Wohlstandsgen. Ich kenne keinen Lottomillionär nur Menschen, die gearbeitet haben. Dazu gehört manchmal auch: den Ärger runterschlucken und weitermachen.
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty04.08.19 20:55Eine Antwort erstellen

Max van Maier schrieb:

Es gibt noch viel mehr Verbrechen, die in den letzten Tagen begangen wurden. Von Ausländern, von Deutschen, von Muslimen, von Christen, von Flüchtlingen, von Menschen verschiedenster Religionen und Hautfarben. Diskutiert werden jedoch nur die, die von Nichtdeutschen begangen werden. Bewusst wird hier ein verzerrtes Bild der Realität dargestellt. Passt der Täter nicht ins eigene Weltbild, wird geschwiegen! Das ist der Alltagsrassismus der heute von der bürgerlichen Mitte ausgeht.

Schätzungen zufolge umfasst die Bevölkerung in Deutschland Ende 2018 insgesamt 81.402.348 Menschen. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung in Deutschland betrug 2018 12,2% wobei der Anteil der Bevölkerung mit Wurzeln in anderen Ländern bei 22,5 Prozent liegt.
In der Kriminalstatistik 2018 wurde bei den Straftaten unterschieden in Deutsche und Nichtdeutsche Tatverdächtige. Tatsächlich beträgt der Gesamte Anteil an Straftaten bei den Nichtdeutschen Tatverdächtigen 34,5%.
Gemessen an dem Anteil der Geamtbevölkerung sagt da allerdings die kleine Mathematik, dass 1,6% der Deutschen straffällig geworden sind und 7,1 % der Nichtdeutschen Bevölkerung. Ein eventueller Migrationshintergrund wurde allerdings nicht berücksichtigt, insofern gibt es da keine konkreten Zahlen.
Der erhöhte Anteil betrifft vor allem Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, Vermögens- und Fälschungsdelikte, Straftaten gegen sonstige strafrechtliche Nebengesetze, Körperverletzung, Betrug, Diebstahl in Kiosken, Warenhäusern, etc., Vorsätzliche einfache Körperverletzung, Rauschgiftkriminalität, Erschleichen von Leistungen § 265a StGB, Straßenkriminalität,




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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty05.08.19 18:30Eine Antwort erstellen

Luna schrieb:


Schätzungen zufolge umfasst die Bevölkerung in Deutschland Ende 2018 insgesamt 81.402.348 Menschen. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung in Deutschland betrug 2018 12,2% wobei der Anteil der Bevölkerung mit Wurzeln in anderen Ländern bei 22,5 Prozent liegt.
In der Kriminalstatistik 2018 wurde bei den Straftaten unterschieden in Deutsche und Nichtdeutsche Tatverdächtige. Tatsächlich beträgt der Gesamte Anteil an Straftaten bei den Nichtdeutschen Tatverdächtigen 34,5%.
Gemessen an dem Anteil der Geamtbevölkerung sagt da allerdings die kleine Mathematik, dass 1,6% der Deutschen straffällig geworden sind und 7,1 % der Nichtdeutschen Bevölkerung.  Ein eventueller Migrationshintergrund wurde allerdings nicht berücksichtigt, insofern gibt es da keine konkreten Zahlen.
Der erhöhte Anteil betrifft vor allem Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit, Vermögens- und Fälschungsdelikte, Straftaten gegen sonstige strafrechtliche Nebengesetze, Körperverletzung, Betrug, Diebstahl in Kiosken, Warenhäusern, etc., Vorsätzliche einfache Körperverletzung, Rauschgiftkriminalität, Erschleichen von Leistungen § 265a StGB, Straßenkriminalität,




Die Zahl mit den 34,5% nichtdeutschen Tatverdächtigen wurde kürzlich auch in T-Online genannt (dort hieß es allerdings "unter 35%"). Da der Anteil Nichtdeutscher in Deutschland unstrittig kleiner ist als 34,5% (nämlich 12,2%) ergibt sich daraus zwangsläufig, dass die Anzahl Nichtdeutscher Tatverdächtiger überproportional bezüglich der Anzahl deutscher Tatverdächtiger ist.
Ob jetzt da von der einen Seite lauter deutsche Straftäter und von der anderen Seite lauter nichtdeutsche Straftäter zu Argumentationszwecken hervorgekramt werden, ist völlig belanglos.
Über die Überproportionalität bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen kommt man nicht hinweg. Maßgeblich sind nur die Zahlen. Üblicherweise kann man aber als Ideologiegesteuerter mit Mathematik nicht viel anfangen.
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Luna
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BeitragThema: Re: Der ganz alltägliche Rassismus   Der ganz alltägliche Rassismus Empty05.08.19 22:41Eine Antwort erstellen

Seit 2015 ist der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen rasant gestiegen. Es existiert also ein direkter Zusammenhang zwischen der europäischen und deutschen Asylpolitik und wachsender Kriminalität in all jenen Bereichen, die das Sicherheitsempfinden der Menschen massiv beeinflussen. Bei den Straftaten geht es nicht um Steuerhinterziehung, sondern um Angriffe auf Leib und Leben, die die Menschen unmittelbar zu spüren bekommen.
43 Prozent aller Tatverdächtigen im Bereich „Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen“ sind Ausländer. Bei Raubdelikten sind es 40,6 Prozent, bei Vergewaltigung, sexueller Nötigung bis hin zu Angriffen mit Todesfolge sowie schwerer Körperverletzung sind es mehr als 38 Prozent. In der Rubrik Taschendiebstahl beträgt der Anteil nicht deutscher Tatverdächtige sogar unglaubliche 71,3 Prozent.



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