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Roboter

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camina
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 13:04Eine Antwort erstellen

....dennoch, alles nur ein Wimpernschlag in der Evolution
alles ist Änderung unterworfen, entweder Fortschritt, oder Rückschritt, oder gar Auflösung
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Izinyoka
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 15:42Eine Antwort erstellen

ob Roboter ein Segen der Menschheit werden ist fragwuerdig.Evolution ist auch nur ein Mechanismus der physikalischen/Chemischen Gesetzen unterliegt.
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mex
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 16:16Eine Antwort erstellen

Izinyoka schrieb:
ob Roboter ein Segen der Menschheit werden ist fragwuerdig.Evolution ist auch nur ein Mechanismus der physikalischen/Chemischen Gesetzen unterliegt.


Aufgaben müssen gelöst werden- der Mensch hat immer weniger Lust sich mit Problemen zu beschäftigen
.


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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 16:32Eine Antwort erstellen

dabei ist der Mensch das Hauptproblem, und ist eifrig dabei sich zusaetzliche Probleme zu schaffen.Mit Fleiss macht er immer neue Unordnung um Ordnung zu schaffen.
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camina
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 16:42Eine Antwort erstellen

wie wahr, und der Mensch kompliziert und kompliziert , jetzt wieder sehr deutlich bei der Regierungsbildung in Deutschland wahrnehmbar...die stehen sich gegenseitig im Weg...was das alles kostet, alleine die ständigen Zusammenkünfte: garantiert werden da Überstunden gemacht, die verlangen natürlich nach finanziellem Ausgleich ...der Steuerzahler wird nicht gefragt, der soll blechen, damit die Gscheiderln in den Talkshows sich gegenzeitig auf die Schippe nehmen, die Moderatoren geben ihren Senf dazu, welch tolle Unterhaltung aber auch und da zahlen wir auch noch die TVgebühren dafür
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palim
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 18:04Eine Antwort erstellen

camina schrieb:
früher sience ficton, bald schon Wirklichkei ???t: "der Planet der Roboter", wer weiß, gibts das schon irgendwo ausserhalb unseres Sonnensystems
Vielleicht sind die blechernen Roboter dem dressierten Menschen vorzuziehen.  very happy
.


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mex
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 18:30Eine Antwort erstellen

palim schrieb:
camina schrieb:
früher sience ficton, bald schon Wirklichkei ???t: "der Planet der Roboter", wer weiß, gibts das schon irgendwo ausserhalb unseres Sonnensystems
Vielleicht sind die blechernen Roboter dem dressierten Menschen vorzuziehen.  very happy


Heidi blechern sind die Roboter schon lange nicht mehr - sie können sogar mit der Gefühlswelt umgehen
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 19:06Eine Antwort erstellen

mex schrieb:



Heidi blechern sind die Roboter schon lange nicht mehr - sie können sogar mit der Gefühlswelt umgehen
nimm das doch nicht so wörtlich
.


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Herrmann
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 20:01Eine Antwort erstellen

mex schrieb:



Heidi blechern sind die Roboter schon lange nicht mehr - sie können sogar mit der Gefühlswelt umgehen

Na ,hoffentlich kann man Roboter nicht sexuell belästigen denn wer würde für ihn die Anzeige machen ?
.


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mex
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BeitragThema: Re: Roboter   10.11.17 20:04Eine Antwort erstellen

Herrmann schrieb:
mex schrieb:



Heidi blechern sind die Roboter schon lange nicht mehr - sie können sogar mit der Gefühlswelt umgehen

Na ,hoffentlich kann man Roboter nicht sexuell belästigen denn wer würde für ihn die Anzeige machen ?


ich vermute auch für Dienstleistungen werden bald die Roboter eingesetzt grins
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BeitragThema: Re: Roboter   11.11.17 7:29Eine Antwort erstellen

Es ist immer das Gleiche. Es ist neu - es ist Teufelswerk. Früher war alles besser! Blablabla!

Natürlich fallen bestimmte Arbeitsplätze weg. Produktionen werden automatisiert. Dafür entstehen aber in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze. 2017 hat Deutschland mehr als 44 Millionen Beschäftigte! Niemals zuvor haben so viele Menschen in unserem Land gearbeitet. Trotz Automatisierung und all der "bösen" Roboter. Trotz Auslandsverlagerung von Produktionen. Und in vielen Bereichen suchen Unternehmen weiterhin händeringend nach qualifiziertem Personal.

In Deutschland sind ganze Branchen weggefallen. Bergbau z.B. kann man heute getrost vernachlässigen. Aber auch die Stahlindustrie. Und einige andere. Auf der anderen Seite sind komplett neue Berufe und Branchen entstanden. Die IT-Branche hat 2015 erstmals die Marke von 1 Mio Beschäftigter übersprungen und wächst rasant weiter. Dabei sind in dieser Zahl noch nichtmal die unzähligen selbständigen Webdesigner, Programmierer und Co dabei. Wieviele Leute haben wohl vor 20 Jahren in diesem Bereich gearbeitet? Das dürfte fast vernachlässigbar sein. Telekommunikation. Das Transportwesen mit seinen unzähligen Speditionen und rasant wachsenden Paketdiensten. Der Bereich Entwicklung quer durch alle Branchen. Hier entstanden masenhaft Arbeitsplätze und es wird immer weiter gesucht. Die ganze social media Gesschichte wird immer personalintensiver. Und und und! @ mex, du solltest dich langsam mal dran gewöhnen, das einfache Arbeiten aus Deutschland verschwinden werden. Dafür wird der Bedarf an qualifizierten Fachkräften weiterhin massiv ansteigen.

Ich brauch nur bei uns ins Unternehmen zu schauen. Die Anzahl der Beschäftigten in der Produktion ist seit Jahren nahezu gleich. Automatisierung machts möglich. Das gilt auch für die Fertigung. Anders für den Bereich Versand, also Lager, Verpackung und Kommisionierung. Hier haben wir heute ca. 30 % mehr Beschäftigte als noch vor ein paar Jahren. Vertrieb, Marketing und Entwicklung ist noch extremer. Hier hat sich die Zahl der Beschäftigten in den letzten Jahren verdoppelt. Und dieser Trend ist ungebrochen. Marketing. Das haben wir vor einigen Jahren im Vertrieb noch nebenbei gemacht. War nichts halbes und nichts ganzes. Dabei ist dieser Bereich heute extrem wichtig. Deshalb haben wir mittlerweile längst  eine eigene Abteilung dafür. Die ganze Abwicklung des Exportgeschäftes wird trotz automatisierter Vorgänge immer personalintensiver. Denn leider kochen viele bei den Zoll- und Einfuhrbestimmungen noch ihr eigenes Süppchen. Individuelle Kundenwünsche müssen beachtet werden. Das kostet Zeit. Dafür braucht es qualifiziertes, mehrsprachiges Personal. Ein guter Vertriebler z.B., der weltweit tätig ist, verdient heute locker 100.000 € und mehr im Jahr. Und das nicht ohne Grund. Denn diese Leute sind rar, sehr rar. Jemand der aber eine einfache, sich ständig wiederholende Tätigkeit ausführt, den kann ich schnell ersetzen. Und diese einfache Tätigkeit kann man sehr oft auch problemlos auslagern.

Unternehmen, die hochentwickelte Produkte anbieten, wird es auch weiterhin in Deutschland geben. Auch wenn die ihre Produktion weiter automatisieren werde. Die Herstallung einfacher Produkte dagegen, wird in den nächsten 20 Jahren fast komplett aus Deutschland verschwinden. Trotzdem wird die Zahl der Beschäftigten steigen. Denn wir werden immer mehr Menschen brauchen, die u.a. in den von mir genannten und in etlichen anderen Bereichen arbeiten werden. Wer heute noch meint, sich nicht bilden und sich nicht qualifizieren zu müssen, der bleibt halt auf der Strecke.
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BeitragThema: Re: Roboter   11.11.17 12:13Eine Antwort erstellen

Roboter braucht man nicht bilden, da genuegt eine Programmierung und Maintenance.Ergo braucht man mehr Programmierer und Roboter Mechaniker, das ist alles.
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BeitragThema: Re: Roboter   11.11.17 21:07Eine Antwort erstellen

Max van Maier schrieb:
2017 hat Deutschland mehr als 44 Millionen Beschäftigte! Niemals zuvor haben so viele Menschen in unserem Land gearbeitet. Trotz Automatisierung und all der "bösen" Roboter. Trotz Auslandsverlagerung von Produktionen. Und in vielen Bereichen suchen Unternehmen weiterhin händeringend nach qualifiziertem Personal.

Übrigens zählen bei den 44 Mio alle Beschäftigten mit Wohnsitz in Deutschland egal ob sie im Inland oder sonst irgendwo auf der Welt arbeiten. Ich kenne viele die um der Arbeitslosigkeit zu entrinnen jetzt in Dänemark, Schweden, der Schweiz oder Österreich arbeiten. Das trifft insbesondere auf die Handwerksberufe zu.

Mittlerweile haben vier von zehn Arbeitnehmern keine Vollzeitstelle mehr. Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit, in den vergangenen zwanzig Jahren hat sich die Zahl fast verdoppelt.
1991 gab es zwar nur 35,2 Millionen beschäftigte Arbeitnehmer insgesamt, dabei lag aber die Zahl der Personen mit Nebenjob bei 900.000. ZU jetzigen Zeitpunkt stieg sie auf 3,2 Millionen an.
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 15:33Eine Antwort erstellen

Das ist nichts neues. Deutsche arbeiten im Ausland. Ausländer in Deutschland. Gerade in den Grenzregionen vermischt sich das. Doch meinst du, die Menschen arbeiten nur im Ausland um der Arbeitslosigkeit zu entgehen? Ich kenne selbst einige Leute, die im Ausland arbeiten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sich nur auf eine Sache zu fokussieren, entspricht nicht der Realität.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, du interpredierst Teilzeitarbeit als etwas negatives. Dabei bewerben sich Menschen aus vielerlei Gründen auf Teilzeitstellen. Selbst wenn Vollzeitstellen ausgeschrieben sind, wird man heute im Bewerbungsgespräch oft gefragt, ob sich die Stundenzahl auch reduzieren lässt. Denn viele wollen gar keine Vollzeit. Schon mal dran gedacht? Ebenso wurde Teilzeit in den letzten Jahren neu definiert. Plötzlich wurden aus Vollzeitstellen so manche Teilzeitstelle. Aktuell gilt folgende Definition: Teilzeit ist es immer dann, wenn die regelmäßige Wochenarbeitszeit eines Beschäftigten geringer ist, als die eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten. D.h., wenn z.B. alle Maler eines Handwerksbetriebes 40 Stunden die Woche arbeiten, 2 Leute jedoch nur 39 Stunden, dann sind das heute schon Teilzeitbeschäftigte. Früher war diese Definition mal an eine bestimmte Stundenzahl geknüpft. So entstanden plötzlich etliche Teilzeitstellen.

Bei uns war es bis vor einigen Jahren so, das alle Arbeitnehmer 39 Stunden die Woche gearbeitet haben. Damals gings der Firma nicht so gut wie heute. Als sich die Auftragslage besserte, gab es 2 Optionen. Sofortige Neueinstellungen oder Verlängerung der Arbeitszeit über einen gewissen Zeitraum. Da eine Verlängerung der Arbeitszeit erstmal die kostengünstigere und flexiblere Lösung war, wurde die Wochenarbeitszeit für einen befristeten Zeitraum von einigen Monaten auf 41 Stunden verlängert. Als sich die Lage bedingt durch einige Neueinstellungen entspannte, sollte die Arbeitszeit wieder auf 39 Stunden reduziert werden. Das aber wollten die meisten gewerblichen Mitarbeiter nicht. Die werden nämlich nach Stunden entlohnt. Verwaltung und Co dagegen haben ein Festgehalt. Die wollten die Reduzierung. Also haben wir uns auf 2 Modelle geeinigt. Bei gewerblichen Mitarbeitern wurde vertraglich die neue, 41-stündige Wochenarbeitszeit vereinbart. Die Verträge wurden dahingehend geändert. Bei die Empfängern eines Festgehaltes wurden 40 Stunden die Woche bei Lohnausgleich vereinbart. Ein kleiner Teil der gewerblichen Mitarbeiter wollte jedoch wieder 39 Stunden arbeiten. Da auch hier der juristische Grundsatz "Verträge sind einzuhalten" gilt, wurde es bei denen die keine 41 Stunden arbeiten wollten, bei den 39 Stunden pro Woche belassen. Und plötzlich hatten wir einige neue Teilzeitstellen.

Allerdings geht der Trend auch generell zu kürzeren Arbeitszeiten, siehe die aktuelle Forderung der IG Metall. Gefordert werden 6 % mehr Lohn und gleichzeitig eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden, befristet auf einen Zeitraum von 2 Jahren. Das Ganze natürlich mit Lohnausgleich. Dieser Trend zieht sich mittlerweile durch viele Branchen.

Wenn wir bei Bewerbungsgesprächen unsere Arbeitszeiten ansprechen, erlebe ich oft ungläubiges Erstaunen. 40 Stunden, 41 Stunden - das ist vielen Menschen einfach zuviel. Ich kann das jetzt nur schätzen, müsste nachsehen um das genau sagen zu können. Aber ungefähr 60% der Einstellungen der letzten 4 Jahre waren in Teilzeit. Meist sind es zwischen 28 und 35 Stunden die Woche. Immer ging die Initiative von seiten der Bewerber aus. Wenn ich mir den Vertriebsinnendienst und Marketing ansehe, dann haben wir da 10 Leute sitzen. Ganze 2 arbeiten in Vollzeit. Der Rest Teilzeit. Aber nicht weil wir als Arbeitgeber das so wollen. Das sind die Wünsche der Arbeitnehmer. Mittlerweile schreiben wir alle Stellen längst in Voll- und Teilzeit aus, da sich immer weniger Arbeitnehmer auf reine Vollzeitstellen bewerben.

So sieht die Realität aus. Die Menschen wollen arbeiten, aber auch ihr Leben genießen. Es ist nicht so, das jeder eine Vollzeitstelle anstrebt. Viele entscheiden sich bewußt für eine verringerte Arbeitszeit. Das sollte man berücksichtigen, wenn man die gestiegene Zahl von Teilzeitstellen anführt.
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 18:10Eine Antwort erstellen

Du beschreibst die Gegebenheiten in deiner Firma, aber sieht die Realitaet in der Gesamtheit wohl doch weniger rosig aus Die Anzahl von Beschaeftigten (44Mill.) gibt keinerlei Auskunft ob eine Arbeitsstelle auch zum Lebensunterhalt reicht.Schon zu meiner Zeit gab es viele die relative gut qualifiziert waren und dennoch aufgrund keiner festen Anstellung , und in Zeitarbeit angestellt waren, kaum genug zum Lebensunterhalt verdienten(ich spreche hier von Chemie Technikern)
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 18:50Eine Antwort erstellen

Izinyoka schrieb:
Du beschreibst die Gegebenheiten in deiner Firma, aber sieht die Realitaet in der Gesamtheit wohl doch weniger rosig aus Die Anzahl von Beschaeftigten (44Mill.) gibt keinerlei Auskunft ob eine Arbeitsstelle auch zum Lebensunterhalt reicht.Schon zu meiner Zeit gab es viele die relative gut qualifiziert waren und dennoch aufgrund keiner festen Anstellung , und in Zeitarbeit angestellt waren, kaum genug zum Lebensunterhalt verdienten(ich spreche hier von Chemie Technikern)

Natürlich sagt die Anzahl der Beschäftigten rein gar nichts darüber aus, ob sie mit ihrem Gehalt große Sprünge machen können. Doch das war auch nicht das Thema.

Zum Thema Teilzeit, nein ich spreche nicht nur über unsere Firma. Schon seit Jahren sind wir Teil eines "Unternehmensstammtisches". Hier treffen sich Vertreter von rund 120 mittelständischen Unternehmen aus der Region in unregelmäßigen Abständen. Man tauscht sich über alles mögliche aus, so manche Geschäftsbeziehung kommt da zustande. Auch der Punkt Arbeitskräfte ist seit langem Gesprächsthema. Fast jeder in der Branche klagt über die gleichen Probleme. Es wird immer schwerer Fachkräfte zu bekommen. Das Thema Teilzeit ist ebenfalls seit langem auf dem Tisch. Denn immer mehr Leute wollen keine 40 Stunden die Woche mehr arbeiten. Die sagen sich, wenn beide arbeiten reicht es auch wenn jeder 30 - 35 Stunden die Woche geht. Arbeitgeber sind verpflichtet, dem Wunsch des Arbeitnehmers nach Teilzeit nachzukommen. Siehe TzBfG, Teilzeit- und Befristungsgesetz. Jetzt nimm ein Unternehmen mit 30 oder 40 Mitarbeitern. 2 AN wollen plötzlich in Teilzeit arbeiten. 2 AN gehen in Erzihungsurlaub. Dann reicht das schon, um ein Problem als Unternehmen zu haben. Es gibt genug Branchen, wo die Gehälter recht hoch sind. Und hier kommt immer häufiger von den Leuten der Wunsch nach reduzierter Arbeitszeit. Man sollte mal nicht immer nur auf die Putzfrau oder die Verkäuferin schielen. Es sind mittlerweile immer mehr die Besserverdiener, die lieber auf einen Teil des Gahaltes verzichten und stattdessen mehr Wert auf Freizeit legen.

Besuche ich Zulieferer oder Geschäftspartner, höre ich auch hier von den gleichen Problemen. Du solltest mal in Deutschland durch die Werks- oder Produktionshalle eines Mittelständlers gehen. Dann würdest du dich wundern. In der Mehrzahl siehst du dann ältere und ausländische Arbeitnehmer. Junge Leute zieht es heute in die Office Jobs, ins Ausland oder zu Großkonzernen. Wir Mittelständler bilden munter aus, doch verlassen uns die jungen Leute regelmäßig. Wir können eben nicht mit den Konditionen der Großen mithalten!
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 19:17Eine Antwort erstellen

Das war schon sehr lange so das Mittelstaendler ausbilden und die grossen Konzerne sie dann abwerben bzw. die Fachkraefte gehen aufgrund der besseren Bezahlung und sozialen Leistungen.Ergo sollte man Arbeitsvertraege so gestalten das ausgebildete Mitarbeiter mindestens 5 Jahre bei der Firma bleiben muessen, das war auch schon zu meiner Zeit ueblich.Als ich den Meisterkurs besuchte verpflichtete ich mich damit nach Abschluss mindestens 5 Jahre bei meiner Firma zu bleiben, das war schriftlich niedergelegt.
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 20:40Eine Antwort erstellen

Wir sind ja nicht mit dem Klammerbeutel gepudert. Natürlich finanzieren wir keine Fortbildungen, ohne die Leute danach an uns zu binden.


Aber genau die von dir genannten 5 Jahre sind auch das Höchstmaß. Länger geht nicht. Das wären dann Knebelverträge und die hätten bei einem Rechtsstreit keinen Bestand.

Bei Azubis sieht das anders aus. Das Vertragsverhältnis erlischt mit dem Ende der Ausbildungszeit. Kommt jetzt der Azubi und sagt, ich unterschreibe keinen Arbeitsvertrag, kann das Unternehmen nicht das geringste machen. Der geht einfach. Biete ich einen unbefristeten Vertrag, dann ist der von beiden Seiten unter Einhaltung der Kündigungsfrist jederzeit kündbar. Biete ich einen befristeten Vertrag ohne Kündigungsmöglichkeit, dann ist der ohne Sachgrund nur für 2 Jahre zulässig. Bei Befristung mit Sachgrund, endet der Vertrag sowieso mit dem Ablaufdatum. Ist der Grund für die Befristung weggefallen und/oder es gibt keinen neuen Grund, kann ich nur den unbefristeten Vertrag anbieten. Der wäre dann wieder kündbar, wenn er denn seitens des Arbeitnehmers überhaupt unterschrieben wird. In Bezug auf Azubis kannst du es drehen und wenden wie du willst. Wer eine Ausbildung in einem gesuchten Beruf abgeschlossen hat, sitzt immer am längeren Hebel.

Im Außendienst haben wir seit gut einem Jahr einen jungen Mann. Hat zuerst seinen Bachelor, danach den Master of Science in den Ingenieurswissenschaften bei der RWTH Aachen gemacht. Wir haben beide Studiengänge begleitet, das Ganze mitfinanziert und er hat die meiste Zeit nebenbei bei uns im Unternehmen gearbeitet. Das kostet natürlich Geld. Du stellst einem Studenten einen Arbeitsplatz zur Verfügung, er erhält eine angemessene Vergütung. In dem Fall kann ich den Burschen an uns binden. Er hat jetzt zwar einen unbefristeten Vertrag. Kann aber auch den jederzeit kündigen. Kündigt er innerhalb der ersten 5 Jahre, müsste er jedoch die Kosten die uns entstanden sind, erstatten. Diese Summe wird jedoch immer weniger, je länger er im Unternehmen ist. Sie darf nur anteilig berechnet werden. Heißt, pro Monat der Beschäftigung zahlt er 1/60-stel weniger. Nach 2,5 Jahren nur noch die Hälfte, usw. Und mal ehrlich, was sind schon 5 Jahre? Der Bursche wäre dann Anfang dreißig, hat einen super Abschluss, 5 Jahre Berufserfahrung. Der hat Null Probleme einen Arbeitsplatz zu finden. Dazu kommt, der ist echt gut. Er ist alleinverantwortlich für unsere Partner in Australien/Neuseeland, sowie für einen Großteil im asiatischen Raum. Dazu unterstützt er die Kollegen die für den arabischen Raum zuständig sind. Er hat innerhalb eines Jahres das Geschäft in Australien/Neuseeland und Asien tüchtig angekurbelt. Zuletzt hat er Deals mit der NewZealand Navy und der weltweit größten Shell Raffinerie in Singapore eingetütet. Das ist ein Top Mann. Noch nicht mal 30 Jahre alt. Den kann ich nicht halten, wenn er weg will. Da hilft auch keine Vertragsstrafe, bzw. die Rückzahlung der Ausbildungskosten. Ich schätze mal, er kommt dank Provisionen in diesem Jahr locker auf 90.000 € brutto. Vorausgesetzt er entwickelt sich weiter wie bisher, wird er im nächsten Jahr die Gehaltsgrenze von 100.000 € locker überspringen. Ist halt provisionsabhängig. Dem tut das nicht weh, wenn er dann mal einige zehntausend Euro zurückzahlen muss. Zumal man berücksichtigen sollte, das wenn er irgendwo einen neuen Vertrag unterschreibt, dieser mit Sicherheit besser notiert ist. Oft beteiligt sich der neue Arbeitgeber auch an der Rückzahlung oder übernimmt die komplett. Und wir fangen wieder von vorn an. Bei solchen Leuten kannst du nur eines machen. Gehaltsmäßig an die Schmerzgrenze gehen und ihnen alle Freiheiten lassen. Dann bleibt nur noch zu hoffen.
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BeitragThema: Re: Roboter   12.11.17 22:52Eine Antwort erstellen

Übrigens sind etwa 80 Prozent der mehr als elf Millionen Teilzeitbeschäftigten weiblich. Ein Problem das vor allem Mütter und Angehörige von Pflegefällen kennen. Es gibt nämlich einen gesetzlichen Anspruch darauf, die Arbeitszeit zu verringern, doch keinen, sie nach einer gewissen Zeit wieder zu erhöhen.
Aber auch 20 Prozent aller erwerbstätigen Männer arbeiten in Teilzeit. Damit hat sich die Teilzeitarbeit der Männer vervierfacht. Die meisten Männer in Teilzeit gaben an, keine Vollzeitstelle zu finden, oder noch in der Ausbildung oder im Studium zu stecken. Letzteres wäre sicher verständlich.

Uns unterscheidet aber die Blickrichtung und das geografische Umfeld. Viele Teilzeitstellen sind mit Festlegung des Mindestlohnes entstanden. Bei gleichem Gehalt werden nun weniger Stunden gearbeitet. Zusätzliche Nebenjobs sprechen nicht für den Teilzeitarbeitswunsch.
Vermutlich arbeitest du in einer Musterfirma. Bei deiner Argumentationsfähigkeit solltest du aber unbesehen mal über eine politische Karriere in der CDU nachdenken.
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BeitragThema: Re: Roboter   14.11.17 19:05Eine Antwort erstellen

Ich arbeite mit Sicherheit nicht in einer "Musterfirma". Aber wenn es in tausend Unternehmen fair und anständig zugeht, wird das nicht wahrgenommen. Wenn es aber bei einer Handvoll Firmen richtig beschissen abgeht, registriert man das und sieht das als allgemeinverbindlich an.

Die Politik ist nichts für mich. Zuviel Arbeit für zu wenig Geld!
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BeitragThema: Re: Roboter   15.11.17 20:20Eine Antwort erstellen

Im September 2017 war Yumis Auftritt: Stille, langsam  hebt er seinen Arm und schwenkt den Dirigentenstab. Die Geiger bekommen eine Gänsehaut so rotuniert und ohne Fehler wirkt seine Performance der Bewegungsablauf ist so flüssig nur die es fehlen ihm Gefühl und die Fähigkeit zur Improvisation.

Wer könnte der Dirigent gewesen sein ?
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BeitragThema: Re: Roboter   15.11.17 21:37Eine Antwort erstellen

Wenn du schon so fragst, war es ein Roboter.
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BeitragThema: Re: Roboter   15.11.17 21:40Eine Antwort erstellen

palim schrieb:
Wenn du schon so fragst, war es ein Roboter.


du hast mich wohl bereits durchschaut Smile
.


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BeitragThema: Re: Roboter   15.11.17 21:54Eine Antwort erstellen

mex schrieb:



du hast mich wohl bereits durchschaut Smile
nicht nur ich, wir alle haben das.
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BeitragThema: Re: Roboter   15.11.17 22:02Eine Antwort erstellen

mex schrieb:
Im September 2017 war Yumis Auftritt: Stille, langsam  hebt er seinen Arm und schwenkt den Dirigentenstab. Die Geiger bekommen eine Gänsehaut so rotuniert und ohne Fehler wirkt seine Performance der Bewegungsablauf ist so flüssig nur die es fehlen ihm Gefühl und die Fähigkeit zur Improvisation.

Wer könnte der Dirigent gewesen sein ?


Ja Klaus, du siehst, ein Mensch würde anders reagieren, dieses Produkt kann nur ein Automat sein,
wie er seit Jahrhunderten von Technikern für die Musikfreunde entwickelt wurde, nennt man das nun
Roboter, so ist es trotzdem eben ein Automat.
.


Drum fürchte Gott und scheue niemand.
           


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